Im April 2010 bin “Ich” zurück. Wenn es so sein soll.

Kind Alljährlich lässt die UNICEF eine Studie zur Situation der Kinder in mehreren Ländern durchführen.

Es werden Informationen zusammengetragen zu den Themen Materielles Wohlbefinden, Gesundheit und Sicherheit, Bildung und Ausbildung, Beziehungen zur Familie und zu Gleichaltrigen, Verhaltensrisiken sowie subjektives Wohlbefinden.

Als besorgniserregend empfinde ich vor allem, was die befragten Kinder als zu ihrem persönlichen Wohlbefinden zu sagen haben:

Hinsichtlich der eigenen Einschätzung von Kindern und Jugendlichen zu ihrer Lebenssituation befindet sich Deutschland insgesamt auf Rang neun. Hinter diesem Mittelplatz verbergen sich allerdings einige gravierende Probleme: 6 Prozent der Heranwachsenden erleben sich als Außenseiter. 11 Prozent der befragten 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Deutschland geben an, sich “unbehaglich und fehl am Platz” zu fühlen. Etwa jeder dritte 15-Jährige sagt, dass er sich “alleine” fühlt. Bei der Lebenszufriedenheit insgesamt liegt Deutschland dann sogar auf dem viertletzten Platz von 21 Ländern.

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Wie viele Menschen begegnete ich Konflikten oft mit Respekt, manche versuchte ich zu vermeiden, andere trug ich aus, wieder andere lösen sich – so hoffte ich manchmal – von selbst.

Durch einen Hinweis von Ariane Korth wurde ich auf ein interessantes Buch aufmerksam: Begegnung fördern. Liv Larsson, die Autorin, hat eine interessante Ansicht zum Thema: “Für mich sind Konflikte wie leicht verderbliche Lebensmittel – schon nach kurzer Zeit fangen sie an zu stinken und ihr Verwesungsgeruch breitet sich aus.” In ihrem Buch zeigt Larsson, wie Konflikte mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation genutzt werden können, um wieder miteinander in Verbindung zu treten.

Nicht immer lässt sich eindeutig zuordnen, wer einen Konflikt begonnen hat. Vielleicht ist auch die Frage viel wichtiger, wieso wir immer wieder in derartige Kreisläufe geraten, uns im Recht sehen und den Anderen herabwürdigen wollen.

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Die EuleDer Begriff der Freiheit wird in etwa so inflationär verwendet wie “Liebe” oder “Verantwortung”. Es soll ja geistige, politische, ökonomische, soziale, emotionale, künstlerische sowie die Freiheit der Meinungsäußerung, die Freiheit des Marktes usw. geben.

Wenn das so wäre, würde das bedeuten, das an Freiheit mindestens eine Bedingung geknüpft ist. Das ist hochinteressant, da Freiheit selbst also nicht frei von Bedingungen wäre. Ist es dann noch Freiheit? Oder ist es lediglich der Versuch einer Annäherung? Was bedeutet, mehr Freiheit wagen?

Was bedeutet es, daß Freiheit nur dann Freiheit ist, wenn sie bedingungslos ist?
Warum lässt sich Freiheit scheinbar so schwer erreichen? ► Gesamten Artikel lesen

KlassenraumKann man zur Freiheit erziehen? Muss man zu Freiheit erziehen? Man könnte allerdings auch fragen: Warum sollte man zu etwas erziehen, was ohnehin praktisch jeder und jede will? So beginnt ein Vortrag von Morus Markard, als Professor Sozialpsychologie lehrend, ein Vertreter der so genannten Kritischen Psychologie. Wenn sich Freiheit, so Markard, am Ausmaß der Verfügung über die eigenen und damit gesellschaftlichen Lebensbedingungen bemisst, wird die Frage interessant, welche Machtverhältnisse herrschen, bzw. inwieweit Freiheit und Entwicklung eingeschränkt werden… ► Gesamten Artikel lesen

Klimawandel

Der vor allem im englischsprachigen Raum bekannte Wildnislehrer Ray Mears hat in einem Interview mit New Scientist Zweifel daran geäussert, daß viele Menschen eine Klimakatastrophe überleben würden. Ihnen fehle das notwendige Wissen über das Leben in der Wildnis. Auch unseren Kindern fehle bereits jetzt das nötige Handwerkszeug.

“Wir erwarten von unseren Kindern, die Bürde auf sich zu nehmen, angesichts der globalen Erwärmung die Wächter des Planeten zu sein, also müssen wir ihnen auch die richtigen Fähigkeiten mitgeben.”

Ray Mears
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Der Begriff Bisphenol A (BPA) taucht aufgrund seiner gesundheitsschädigenden Eigenschaften regelmässig in den Schlagzeilen auf. Zuletzt wurde bekannt, dass die kunststoffhärtende Chemikalie sich in vielen Babyschnullern befindet. Bei Erwachsenen, so der Verdacht, kann BPA Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs auslösen. Kindern, die sich erst in der Entwicklung befinden, könnten weitaus verheerendere Folgen drohen. ► Gesamten Artikel lesen

Kaiserschnitt

Die Geburt ist für Mutter und Kind ein sehr erschöpfendes Ereignis. Bei einer Frau, die ihr erstes Kind bekommt dauert die Geburt durchschnittlich zwölf bis 18 Stunden. Dennoch hat die Natur aus diesem Prozess ein harmonisches Zusammenspiel von Körper und Geist gemacht.

Tritt der Kopf des Kindes tief ins Becken ein, drückt der auf den Darm der Mutter. Dadurch wird bei der Frau ein reflexartiger Drang zum Pressen ausgelöst. Der Körper sendet Signale, Botenstoffe werden ausgeschüttet. Im Kopf der Frau entsteht regelrecht der Wunsch, zu pressen. Das ist eines der vielen Beispiele für das Zusammenwirken von Körper und Geist während der Geburt, so wie die Natur es eingerichtet hat. Setzt die Frau ihren Wunsch um, mitzupressen, unterstützt sie so die Kräfte der Gebärmutter durch ihre Bauchmuskulatur. Unter einer Periduralanästhesie (PDA) gelangen die entsprechenden Botenstoffe nicht zum Gehirn. Der Wunsch nach Pressen wird unterdrückt. Ein natürlicher Geburtsverlauf ist nicht mehr gegeben. Allerdings gibt es noch ganz andere Eingriffe… ► Gesamten Artikel lesen

Auf dem Coaching Berlin Blog findet sich ein interessanter Artikel über die Verbindung zwischen Pippi Langstrumpf und NLP.

Was heißt es für uns, von Pippis Art zu lernen? In unserer Welt, in der die theoretische Wissensvermittlung im Vordergrund steht, können wir uns ins Bewusstsein rufen, dass wir es dennoch selbst in der Hand haben, auf welche Art und Weise wir uns Wissen aneignen möchten. Wir haben die Möglichkeit, eigene Lernwelten zu schaffen. Wir können zwar nicht die Schulpflicht außer Kraft setzen. Doch wir können die Systeme der Wissensvermittlung hinterfragen, welche in Schulen und anderen Lehrinstitutionen oft als das einzig Wahre angeboten werden, und wir können überprüfen, ob sie für uns und vor allem für unsere Kinder sinnvoll sind. Wenn wir uns unserer bevorzugten Art des Lernens (durch Modeling, Zuhören, Experimentieren etc.) bewusst sind und uns selbst innerlich immer wieder die Erlaubnis geben, diese in unser Leben zu integrieren, werden wir – wie Pippi – imn wahrsten Sinne des Wortes „spielend“ lernen können. Pippi Langstrumpf verfügt über eine modellhafte Fähigkeit, sich die Welt aus stets unterschiedlichen Perspektiven he raus zu erobern. Das macht sie offen für neue Erfahrungen.

via “Wie schön ist es doch zu leben” Einsichten eines starken Mädchens | Coaching Berlin Blog.

Umwelt und Natur

Die geplante Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln ist gerade zu Recht abserviert worden. Nun machen die Schweden vor, wie eine sinnvolle Kennzeichnung noch aussehen könnte: die Kennzeichnung wird um die Angaben des CO2-Wertes ergänzt, der bei der Herstellung anfällt.

Dazu kommen noch einige Schweizer Erkenntnisse, schon hätte man ein wirkungsvolles Instrument in der Hand, um ein neues Bewusstsein für Mensch und Umwelt beim Lebensmittelkauf zu schaffen.

Die Idee ist nicht neu, bereits im Juni 2009 wurde sie diskutiert. Das Kennzeichen ist eine gemeinsame Initiative der Vereinigung der schwedischen Bauern, zwei Kennzeichnungsorganisationen für Nahrungsmittel und verschiedenen Milch- und Fleischkooperativen. Zuletzt hiess es dazu:

Fleisch – Rind, Lamm, Schwein und Huhn – ist die Gruppe der Lebensmittel die die größten Auswirkungen auf die Umwelt haben“, so die Richtlinien die gemeinsam von der schwedischen Lebensmittelverwaltung und der Umweltschutzorganisation des Landes herausgegeben wurden.

(c) 2009 Wurzeln und Flügel