
Die geplante Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln ist gerade zu Recht abserviert worden. Nun machen die Schweden vor, wie eine sinnvolle Kennzeichnung noch aussehen könnte: die Kennzeichnung wird um die Angaben des CO2-Wertes ergänzt, der bei der Herstellung anfällt.
Dazu kommen noch einige Schweizer Erkenntnisse, schon hätte man ein wirkungsvolles Instrument in der Hand, um ein neues Bewusstsein für Mensch und Umwelt beim Lebensmittelkauf zu schaffen.
Die Idee ist nicht neu, bereits im Juni 2009 wurde sie diskutiert. Das Kennzeichen ist eine gemeinsame Initiative der Vereinigung der schwedischen Bauern, zwei Kennzeichnungsorganisationen für Nahrungsmittel und verschiedenen Milch- und Fleischkooperativen. Zuletzt hiess es dazu:
„Fleisch – Rind, Lamm, Schwein und Huhn – ist die Gruppe der Lebensmittel die die größten Auswirkungen auf die Umwelt haben“, so die Richtlinien die gemeinsam von der schwedischen Lebensmittelverwaltung und der Umweltschutzorganisation des Landes herausgegeben wurden.