Umwelt und Natur

Die geplante Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln ist gerade zu Recht abserviert worden. Nun machen die Schweden vor, wie eine sinnvolle Kennzeichnung noch aussehen könnte: die Kennzeichnung wird um die Angaben des CO2-Wertes ergänzt, der bei der Herstellung anfällt.

Dazu kommen noch einige Schweizer Erkenntnisse, schon hätte man ein wirkungsvolles Instrument in der Hand, um ein neues Bewusstsein für Mensch und Umwelt beim Lebensmittelkauf zu schaffen.

Die Idee ist nicht neu, bereits im Juni 2009 wurde sie diskutiert. Das Kennzeichen ist eine gemeinsame Initiative der Vereinigung der schwedischen Bauern, zwei Kennzeichnungsorganisationen für Nahrungsmittel und verschiedenen Milch- und Fleischkooperativen. Zuletzt hiess es dazu:

Fleisch – Rind, Lamm, Schwein und Huhn – ist die Gruppe der Lebensmittel die die größten Auswirkungen auf die Umwelt haben“, so die Richtlinien die gemeinsam von der schwedischen Lebensmittelverwaltung und der Umweltschutzorganisation des Landes herausgegeben wurden.

Gesundes Schulessen muss nicht teuer sein. Das dachten sich fünf Berliner Schüler und gründeten kurzerhand einen eigenen Verein Gesunde Schulverpflegung für deutsche Schüler/innen e.V. Der hat es sich zur Aufgabe gemacht, bundesweit für ein gesundes Schulessen einzutreten. Um für ihr Anliegen eine möglichst hohe mediale Aufmerksamkeit zu erzielen, planen die Schüler eine Gala auf der bekannten Messe Grüne Woche im Januar 2010.

Christoph Walter, Vorsitzender Gesunde Schulverpflegung für deutsche Schüler/innen e.V. und Teamer der Gala, erklärt:

“Wir wollen hier Abstand von einer normalen Gala nehmen und den Gästen etwas Besonderes bieten. Daher haben wir eine Showküche ins Programm genommen, welche den Gästen zeigen soll, wie einfach es doch sein kann, gesundes Schulessen herzustellen.”

Betreuungsgeld, Pflichtbesuch von Schule und Kindergarten. Der Staat greift immer weiter in das Erziehungsrecht der Eltern ein. Im Grundgesetz der Bundesrepublik steht geschrieben:

Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

Die aktuellen Entscheidungen der Politik laufen dem offenkundig zuwider. Die Initiative Familienschutz wirbt für neues Verständnis von und neue Politik für Familien. Hedwig Freifrau v. Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familienschutz, stellt die Arbeit der Gruppe in einem Interview auf FreieWelt.Net vor.

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