Kaiserschnitt

Die Geburt ist für Mutter und Kind ein sehr erschöpfendes Ereignis. Bei einer Frau, die ihr erstes Kind bekommt dauert die Geburt durchschnittlich zwölf bis 18 Stunden. Dennoch hat die Natur aus diesem Prozess ein harmonisches Zusammenspiel von Körper und Geist gemacht.

Tritt der Kopf des Kindes tief ins Becken ein, drückt der auf den Darm der Mutter. Dadurch wird bei der Frau ein reflexartiger Drang zum Pressen ausgelöst. Der Körper sendet Signale, Botenstoffe werden ausgeschüttet. Im Kopf der Frau entsteht regelrecht der Wunsch, zu pressen. Das ist eines der vielen Beispiele für das Zusammenwirken von Körper und Geist während der Geburt, so wie die Natur es eingerichtet hat. Setzt die Frau ihren Wunsch um, mitzupressen, unterstützt sie so die Kräfte der Gebärmutter durch ihre Bauchmuskulatur. Unter einer Periduralanästhesie (PDA) gelangen die entsprechenden Botenstoffe nicht zum Gehirn. Der Wunsch nach Pressen wird unterdrückt. Ein natürlicher Geburtsverlauf ist nicht mehr gegeben. Allerdings gibt es noch ganz andere Eingriffe… ► Gesamten Artikel lesen

Aus der Tierwelt ist bekannt, wie wichtig der Moment der Prägung ist. Auf matriarchat.net heisst es dazu:

Wird die Prägung verhindert, das Baby fortgetragen, wenn die Mutter darauf eingestellt ist, es zu liebkosen, an die Brust zu legen, in die Arme und ins Herz zu schließen, oder ist die Mutter zu narkotisiert, um die Prägung voll zu erfahren – was geschieht dann?

Allem Anschein nach weicht der Prägungsreiz einem Zustand der Trauer, wenn die Reaktion der erwarteten Begegnung mit dem Baby ausbleibt.

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