Wie viele Menschen begegnete ich Konflikten oft mit Respekt, manche versuchte ich zu vermeiden, andere trug ich aus, wieder andere lösen sich – so hoffte ich manchmal – von selbst.

Durch einen Hinweis von Ariane Korth wurde ich auf ein interessantes Buch aufmerksam: Begegnung fördern. Liv Larsson, die Autorin, hat eine interessante Ansicht zum Thema: “Für mich sind Konflikte wie leicht verderbliche Lebensmittel – schon nach kurzer Zeit fangen sie an zu stinken und ihr Verwesungsgeruch breitet sich aus.” In ihrem Buch zeigt Larsson, wie Konflikte mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation genutzt werden können, um wieder miteinander in Verbindung zu treten.

Nicht immer lässt sich eindeutig zuordnen, wer einen Konflikt begonnen hat. Vielleicht ist auch die Frage viel wichtiger, wieso wir immer wieder in derartige Kreisläufe geraten, uns im Recht sehen und den Anderen herabwürdigen wollen.

► Gesamten Artikel lesen

Umwelt und Natur

Die geplante Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln ist gerade zu Recht abserviert worden. Nun machen die Schweden vor, wie eine sinnvolle Kennzeichnung noch aussehen könnte: die Kennzeichnung wird um die Angaben des CO2-Wertes ergänzt, der bei der Herstellung anfällt.

Dazu kommen noch einige Schweizer Erkenntnisse, schon hätte man ein wirkungsvolles Instrument in der Hand, um ein neues Bewusstsein für Mensch und Umwelt beim Lebensmittelkauf zu schaffen.

Die Idee ist nicht neu, bereits im Juni 2009 wurde sie diskutiert. Das Kennzeichen ist eine gemeinsame Initiative der Vereinigung der schwedischen Bauern, zwei Kennzeichnungsorganisationen für Nahrungsmittel und verschiedenen Milch- und Fleischkooperativen. Zuletzt hiess es dazu:

Fleisch – Rind, Lamm, Schwein und Huhn – ist die Gruppe der Lebensmittel die die größten Auswirkungen auf die Umwelt haben“, so die Richtlinien die gemeinsam von der schwedischen Lebensmittelverwaltung und der Umweltschutzorganisation des Landes herausgegeben wurden.

(c) 2009 Wurzeln und Flügel